Warum E-Mail-Marketing für Reiseunternehmen nützlich ist

Von | Kategorie: E-Mailmarketing
Koffer

Bildquelle ©istockphoto – Franck-Boston

Allein rund 1.000 Klicks täglich für “Last-Minute-Reisen” bei Google wären schon ein guter Grund, seine Angebote über den Suchmaschinen-Primus zu vermarkten. Oft sprechen drei Gründe gegen eine Vermarktung in den Suchmaschinen: zu großer Wettbewerb, zu hohe Preise, zu geringe Konversion aufgrund des Überangebots.

Wann oder warum sind Newsletter-Anzeigen für Reiseunternehmen interessant?

Wahrnehmung

Bei einem hohen Angebot in einem Segment mit ähnlichen Angeboten wird nicht immer der billigste, sondern derjenige den Zuschlag bekommen, der am meisten Vertrauen erweckt.Das sind im allgemeinen bekannte Marken. Ein kleiner Anbieter hat innerhalb des Suchmaschinenmarketings hier sicherlich schlechtere Chancen, weil der Klick zum nächsten Anbieter einfach zu leicht ist.

Zu große Anzahl Wettbewerber

Wenn Ihre Anzeige erst auf der zweiten Suchseite erscheint, erhalten Sie vergleichsweise weniger Besucher als auf der ersten Seite.

Preise

Bei Preisen von durchschnittlich 0,96 Euro für Suchworte rund um das Thema Last-Minute oder 0,81 Euro für Skireisen oder Skiurlaub kostet die Gewinnung eines Kunden schon rund 30 Euro. Das läßt sich mit Newsletter-Anzeigen jedoch häufig günstiger erreichen. Bei einem Tausenderkontaktpreis (TKP), der bei Endkundenkontakten zwischen 6 und 18 Euro liegt, liegen die Kosten pro Kundengewinnung weit unter 20 Euro.

Andere Wahrnehmungssituation

Es gibt einen generellen Unterschied in der Wahrnehmung von Anzeigen in Suchmaschinen und Newsletter-Anzeigen. Wer in den Suchmaschinen sucht, ist aktiv auf der Suche nach einer Lösung. Er ist potenziell offener für ein Lösungsangebot.Eine Newsletter-Anzeige erreicht den Leser dann, wenn der Herausgeber den Newsletter verschickt hat. Der Zeitpunkt hat also nicht unmittelbar mit dem Interesse des Empfängers zu tun. Die Situation, in der eine Newsletter wahrgenommen wird, können Sie als Anzeigenkunde also nicht steuern.

Redaktioneller Rahmen

Dennoch erreicht den Empfänger das Angebot ja selten “unvorbereitet”. Entweder er oder sie ist urlaubs-interessiert oder gerade nicht. Außerdem bietet der redaktionelle Rahmen eine gewisse Sicherheit, dass die Anzeige auf Interesse stößt. Die Aufmerksamkeit einer Anzeige ist natürlich höher, je weniger Anzeigen sich im Newsletter befinden. In der Regel sind es nicht mehr als drei. Ist die Anzeige sogar noch an die Inhalte des Newsletters angepaßt, wird diese oft als willkommende Informationsergänzung wahrgenommen.

 

Welche Aufgaben hat eine Newsletter-Anzeige?

Mit einer Newsletteranzeige sollten Sie vorallem Aufmerksamkeit und Interesse wecken. Erstes Ziel muss also nicht der direkte Verkauf sein.

Wie jede Anzeige im Online-Marketing führt die Newsletter-Anzeige auf eine inhaltlich abgestimmte Landeseite. Der Text verfolgt in der Regel nur ein Ziel: Direktverkauf oder Interessentengewinnung.

 

So testen Sie Ihre Newsletter-Anzeige

Vielfach gilt bei Newsletter-Anzeigenbuchungen ein Mindestvolumen. Um Texte und Angebote auszutesten, müßten Sie also mehrfach Newsletter-Anzeigen schalten. Ein Teil der Texte können Sie aber mit Mikrotests über Suchmaschinenmarketing testen. So können Sie neben verschiedenen Varianten von Landeseiten auch die Kopfzeilen einer Anzeige auf Kundentauglichkeit untersuchen.

Da Google mehrere Anzeigen zum gleichen Thema erlaubt, erfahren Sie durch A/B-Tests innerhalb weniger Tage, welche Angebote und welche Formulierungen am besten wirken. Mit dieser Taktik sparen Sie viel Zeit und vorallem viel Lehrgeld bei den Newsletteranzeigen.

 

Wie eine Newsletter-Anzeige gestaltet sein sollte

Während Sie bei HTML-Mails grafische Elemente einsetzen können und sollten, sind die Gestaltungsräume bei reinen Textmails begrenzt. Wenn es geht, nutzen Sie viel Weißraum, indem Sie bei Ihren Anzeigen zum Beispiel immer eine Zeile freilassen. Setzen Sie, wo es möglich ist, zur Gliederung Aufzählungszeichen ein.

Wenngleich Newsletteranzeigen weit weniger aufdringlich sind, so darf neben einer aufmerksamkeitsziehenden Kopfzeile eine Handlungsaufforderung nicht fehlen.

 

Fazit

E-Mail-Marketing ist eine gute Alternative zu Suchmaschinenmarketing, wenn bei Google und Co. der Wettbewerbsdruck und damit meist auch die Preise zu hoch sind. Suchmaschinenmarketing läßt sich aber gut nutzen, um die Testkosten für eine E-Mail-Kampagne zu reduzieren.

Weitere Artikel zu Newsletter-Anzeigen und ein kostenloses E-Mail-Tutorial finden Sie auf unserer Themenseite E-Mail-Marketing.

 

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