So messen Sie 5 verschiedene Konversionsarten mit Google Adwords

Von | Kategorie: Suchmaschinenmarketing
Werkzeuge

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Google Adwords ermöglicht die parallele Messung unterschiedlicher Konversionsarten. Erfahren Sie, warum Sie das nutzen sollten und wie Sie das Werkzeug nutzen. Das kostenlose Meßwerkzeug Google Analytics hilft Ihnen dabei. Lassen Sie uns heute einen genaueren Blick darauf werfen, was wir damit genau anfangen können.

Was heißt Konversion?

Konversion bedeutet Umwandlungsvorgang. Anders gesagt: Konversion bezeichnet den Prozess, wo aus einem Besucher ein Interessent oder aus einem Interessenten ein Kunde wird. Konversion bezieht sich also immer darauf, dass jemand in Bezug auf ein gesetztes Ziel (Verkauf, Anmeldung, Aufruf) einen Schritt weiter qualifiziert wurde.

Wer eine Information zu einem Buch abruft, unterscheidet sich vom bloßen Betrachter des Buchcovers durch ein stärkeres Interesse. Wer ein Bestellformular für dieses Buch herunterlädt, ist noch eine Stufe weiter als der Leser einer Textprobe.

Fünf verschiedene Konversionsarten erfaßbar

Auch wenn eine Website vielleicht als zentrales Ziel den Verkauf von Waren hat, so macht es durchaus Sinn, beispielsweise die Anmeldequote Ihres Newsletters durch eine bestimmte Werbeaktion mitzumessen. Fünf Konversionsarten unterscheidet Google, die getrennt und parallel gemessen werden können.

Allen gemeinsam ist, dass dafür ein kurzer JavaScript-Code im Google Adwords-Programm erzeugt wird. Der Google-Code muss lediglich in die jeweiligen HTML-Seiten einkopiert werden. Beim Nutzer dieser Seiten wird ein 30-Tage-Cookie erzeugt. Google beschreibt den Prozess der Script-Integration recht narrensicher in seiner Hilfe.

Die verschiedentlich angesprochene Verlangsamung der Website durch die Erfolgsmessung habe ich bislang nicht beobachten können, so dass es keinen Grund gibt, auf diese Messung zu verzichten.

1. ROI frei Haus
Hier wird der kurze JavaScript-Code auf der “Danke-Seite” eines Shops eingefügt. Damit läßt sich der Gesamtumsatz aus der Kampagne messen. Das heißt konkret: Am Ende eines gemessenen Zeitraums können Sie in der Statistik sehen, was die Google Adwords Sie kostet haben und wieviel Umsatz Sie erzeugt haben. Google liefert also den Return on Invest (ROI) kostenfrei per Haus.
 
2. Anfragen
Mit dieser Option zeichnen Sie auf, wieviele Nutzer beispielsweise ein Kontaktformular ausgefüllt und abgesandt haben.
 
 3. Anmeldungen
Mit dieser Messung können Sie erfassen, wieviele Besucher Ihren Newsletter in Folge einer bestimmten Werbeaktion abonniert haben.

4. Seitenaufruf
Diese Option hilft Webmastern zu protokollieren, wie häufig Nutzer auf einer bestimmten Seite (Landeseite) gewesen sind.
 
5. Sonstige
Hier kann eine von Ihnen frei definierbare Konversion erfaßt werden. Durch die Kombination einer der ersten vier Optionen mit der Auswahl Sonstige können Sie sogar A/B-Tests durchführen.

Ein Beispiel: Sie wollen wissen, welche Landeseite für Sie die besten Ergebnisse liefert. Dafür fügen Sie in die Landeseite A den Code für “Seitenaufruf” ein. Bei der Landeseite B nutzen Sie den Code der Option “Sonstige”.

Um die entsprechenden Auswertungen zu erhalten, gehen Sie in den Google Adwords auf die Seite Kampagnen-Zusammenfassung. Dort können Sie für jeden beliebigen Zeitraum detaillierte Berichte erzeugen lassen, welche der beiden Landeseiten-Varianten mit welchen Suchbegriffen am meisten Bestellungen (oder was auch immer Ihr Ziel ist) erzeugt.

Fazit

Mit Google Adwords können Sie unterschiedliche Erfolgsfaktoren mit einfachen Mitteln messbar machen. Damit haben auch Kleinstunternehmen die Möglichkeit, die Verwendung ihrer Marketingbudgets (zumindest in diesem Bereich) nachvollziehbar machen zu können.

 

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