Neue Möglichkeien für kleine Händler

Von | Kategorie: Verkauf
Super-Chihuahua

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Neue Chancen für Kleinhändler im Internet

Für viele kleine Händler – ob bereits mit stationärem Geschäft oder Start-Ups im Internet rechnet sich ein eigener Shop nur selten, wenn die Produktpalette klein ist.

Zu teuer und zu aufwändig ist die technische Einrichtung der Software und Zahlungsabwicklung. Die rechtliche Unsicherheit tut ihr Übriges, um Kleinhändler vom virtuellen Handel abzuhalten. Etliche Händler, die mit ihren stationären Geschäften durchaus Erfolg haben, mussten feststellen, dass die Marketingausgaben im Internet die Gewinnmarge ihrer Produkte erheblich schmälerte, so dass sich für sie ein Online-Shop nicht lohnte.
Mit dem Konzept von Rakuten werden nun eine ganze Reihe von Hemmnissen überwunden.

Wie funktioniert Rakuten?

Händler können bei Rakuten Ihren eigenen Webshop eröffnen. Dabei kann dieser entweder unter einer Rakuten-Subdomain oder unter eigener Domain betrieben werden. Die Gestaltung des Shops ist weitgehend individualisierbar. Auch gibt es keine Begrenzungen bei der Anzahl möglicher Seiten.

In der Administration stehen dem Händler neben den üblichen Funktionalitäten wie Produkt-, Kunden-, Bestell- und Rechnungsverwaltung auch umfangreiche Analysefunktionen zur statistischen Auswertung zur Verfügung.

Vorteile für Käufer und Verkäufer
Die Darbietung der Produkte über das gemeinsame Portal www.tradoria.de schafft ein breites und vielfältiges Produktsortiment. Der allergrößte Vorteil für Kunden besteht jedoch darin, dass sie unabhängig vom eigentlichen Betreiber alle Waren in einen Warenkorb legen und nur an einer Kasse zahlen müssen. 30 Tage Rückgaberecht und ein Treuhandservice sowie eine versandkostenfreie Lieferung bieten dem Kunden Sicherheit und Kostentransparenz.

Kooperatives Marketing

Das gemeinsame Portal Rakuten sorgt dafür, dass die Kosten für das Erzielen von Aufmerksamkeit erheblich gesenkt werden können. Nicht jeder Shop einzeln, sondern die Plattform als Gemeinschaft wird beworben. (Das schließt natürlich die Einzelbewerbung nicht aus.)

Sofort loslegen
Mit Mustervorlagen, die einfach angepasst werden können, kann ein Händler sofort einsteigen. Eine spätere Anpassung oder Individualisierung ist möglich, ohne dass die Inhalte davon berührt werden.

Für den Händler stehen eine Reihe von Funktionen zur Verfügung, die er ansonsten nur mit sehr teuren Shop-Lösungen realisieren könnte:

  • Wunschlisten (Hochzeitstische u.ä.)
  • Event-Shopping
  • verkaufsfördernde Aktionen
  • Affiliate Programm
  • günstiger Versandservice über DHL-Rahmenvertrag
  • Rechtsschutz
  • Anschriftenprüfung

Lohnt sich das für mich?
Natürlich ist das Prinzip der Plattform nicht ganz neu. Da ist zum Beispiel eBay. Was für die Auktionsplattform spricht, sind ganz klar die hohen Zugriffszahlen, die natürlicherweise bei einem Start-Up wie Tradoria anfangs nicht gegeben sind.

Sicher sind die Besucherzahlen bei eBay beeindruckend. Gleichzeitig ist das Auktionshaus durch sein riesiges Angebot unübersichtlich. Dazu kommt, dass das Schnäppchen-Umfeld für einen Preisverfall sorgt, der auch auf die eBay-Shops abfärbt.

Warum Rakuten für wen entwickelt wurde

Entstanden ist die Idee zu Rakuten aus Anfragen von Kunden in ihrer Agentur isynion, sagt Beate Rank. Immer mehr kleine Händler suchten nach Online-Shoplösungen, die einfach, kostengünstig, unaufwändig und doch mit viel Funktionen ausgestattet waren. Leider musste die Agentur bei dem Wunsch nach der eierlegenden Wollmilchsau passen. Schließlich bündelte man Wünsche und Ideen und innerhalb von 12 Monate entstand Tradoria.

Angesprochen werden insbesondere Händler, die 100 – 200 Produkte vertreiben. “Generell ist es aber auch möglich viel mehr Produkte einzustellen. Da gibt es keine Begrenzung”, sagt Beate Rank. In der Anfangsphase besteht die Beschränkung lediglich darin, dass die Produkte zunächst einmal per Hand eingepflegt werden müssen. Doch das wird sich bald ändern. Dann können auch Daten zum Beispiel als CSV-Datei eingespeist werden.

Sicher, die Grundkosten für einen kleinen Shop sind auch bei eBay mit nicht einmal 15 Euro monatlich fast zu vernachlässigen. Doch blickt man einmal tiefer, so wird deutlich, dass die eBay-Shops weit weniger Funktionen und Service bieten und deutlich höhere Gebühren verlangen als Tradoria.

So verlangt Tradoria eine einmalige Einrichtungsgebühr von 98 Euro. Es gibt keine weiteren Fixkosten, sondern nur erfolgsabhängige Provisionen beim Verkauf einer Ware. Dabei ist für den Händler die Kostenkalkulation äußerst transparent. Er zahlt pro verkauften Artikel eine Provision von 8,5 % vom Brutto-Bestellwert. Außerdem wird diese Provision noch dadurch gedeckelt, dass ein Händler maximal 25 Euro pro Bestellung bezahlen muss.

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